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Revolutionsstelen

Revolutionsstelen in Berlin

Die Friedliche Revolution von 1989/90 war ein vielschichtiger Prozess, der von unterschiedlichen Akteuren getragen wurde und sich an vielen Orten der DDR gleichzeitig ereignete. 18 Revolutionsstelen laden künftig dazu ein, den gesellschaftlichen Umbruch in Berlin an historischen Handlungsorten nachzuvollziehen. In Bildern und erläuternden Texten informieren die Stelen über die bewegenden Ereignisse in Berlin zwischen den Protesten gegen die Fälschung der Kommunalwahlen im Mai 1989 und dem Tag der Einheit am 3. Oktober 1990. Zugleich erinnern sie an die Erfolge der Revolution und an die Freude über die friedliche Überwindung der SED-Diktatur.

Die Revolutionsstelen markieren Gebäude, öffentliche Plätze oder Wohnviertel im Osten wie im Westen Berlins, die für die Friedliche Revolution eine wichtige Rolle spielten. Sie erzählen von Verfolgung und Opposition, von Flucht, von solidarischen Netzwerken, selbstbestimmten Aktionen und den erfolglosen Versuchen der Machthaber, die neue Protestbewegung gewaltsam zu stoppen. Sie erzählen aber auch von der vielfältigen Unterstützung aus dem Westteil der Stadt. Im Mittelpunkt stehen die damaligen Akteure - jene mutigen Menschen, die durch ihr entschlos- senes Handeln das SED-Regime letztlich zu Fall brachten.

Die Revolutionsstelen bleiben dauerhaft im Stadtbild erhalten. Aktuelle Einweihungstermine, weiterführende Informationen, Dokumente, Zeitzeugenberichte, Routenvorschläge und Publikationshinweise finden Sie auf dieser Website. Der Band Orte der Friedlichen Revolution von Martin Jander begleitet den Stadtspaziergang mit informativen Texten, zeitgenössischen und historischen Bildern.
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